Tage der Freude und …

…Tage des Friedens.

Das Motto des Kirchentages – besser: der Kirchentage - der Evangelischen Kirche lautete „Friede sei mit dir“. Am 20. und 21. September wurden die zwei Tage im Dom Greifswald und auf dem Marktplatz der Stadt begangen.

Es war der 75. Geburtstag des Deutschen Evangelischen Kirchentages. Als besonderen Höhepunkt gab es ein gemeinsames Friedenssymbol: eine auf ein übergroßes Transparent gedruckte Friedenstaube, welche ausgebreitet und von sehr vielen Menschen aufgespannt wurde, woran sich unter anderem auch der Greifswalder Oberbürgermeister, Stefan Fassbinder, beteiligte.

Auch die Neuapostolische Kirche war der Einladung des Organisators gefolgt und unterstütze das Friedensmotto des Tages mit einem Stand, einem Beitrag unseres Priesters Steputat (NAK Wismar) im Abschlussgottesdienst und dem Chor der Gemeinde Greifswald, welcher den Gottesdienst gesanglich unter anderem mit „Verleih uns Frieden“ umrahmte.

Am Freitagabend wurde der Kirchentag im Dom durch den Organisator, Herrn Dr. G. Marx, spektakulär durch aufsteigende Ballons eröffnet. Eine besondere Stimmung wurde im Dom durch Kerzen und Lichterspiele erzeugt. In dem Abendgottesdienst gab es noch die Besonderheit, dass zwei junge Jugendpriesterinnen geweiht wurden.

Viele Redner wie z.B. die Landesbischöfin Kühnbaum-Schmidt, der Bischof Jeremias und Bischof Kramer, der Oberbürgermeister von Greifswald Fassbinder, die Ministerin Martin, die Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages, Frau Jahn u.a.m. betonten die Bedeutung des Friedens, der eben nicht nur die Abwesenheit von Krieg bedeute, sondern Aufgabe eines jeden Christen sei, ihn täglich zu leben.

Am Stand der neuapostolischen Kirche gab es viele Begegnungen und Gespräche mit Passanten und Beteiligten; so auch mit dem Apostel Laeufer vom Apostelamt Jesu Christi. Ein guter Aufhänger waren am Stand nicht nur die aufgestellten Banner und ausgelegten Flyer, sondern die durch die Jugend der Gemeinde HGW gestalteten Lesezeichen, auf denen die Frage aufgeworfen wird: „Wofür betest du?“. Die Rückseite liefert ein paar Anregungen.

Am Sonntag setzte sich der Kirchentag dann ein wenig im Gottesdienst der Gemeinde Greifswald fort (siehe dazu den eigenständigen Bericht).                   red